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Um dem zunehmenden Wettbewerb und den steigenden Kundenwünschen hinsichtlich Qualität und Service zu begegnen, arbeitet der USB Umweltservice Bochum in verschiedenen Projekten und Kooperationen mit anderen kommunalen Entsorgern zusammen.

EKOCityCenter ist ökologisch vorteilhaft

Das EKOCityCenter (ECC) des USB Umweltservice Bochum schont das Klima und die Umwelt. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des ifeu-Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH.

Deutliche Entlastungen für Klima und Umwelt

Im Rahmen der Studie untersuchten die WissenschaftlerInnen der angesehenen Forschungseinrichtung, die vergleichbare Gutachten bereits für das Umweltbundesamt und das nordrhein-westfälische Ministerium für Umwelt- und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz erstellt hat, die Auswirkungen der mechanischen Aufbereitungsanlage für Sperrmüll und Gewerbeabfälle in Bochum-Stahlhausen auf Klima und Umwelt. Bei ihren Untersuchungen gingen die ForscherInnen folgenden Fragen nach:

  • Spart das ECC-System mehr Emissionen ein, als es verursacht?
  • Ist die mechanische Wiederaufbereitung tatsächlich ökologisch vorteilhafter als die ausschließliche Entsorgung in Müllverbrennungsanlagen?
  • Wie schneidet das ECC gegenüber nicht mehr zulässigen Deponierungsverfahren ab?

Das Ergebnis: Das ECC entlastet das Klima um jährlich rund 137.000 Tonnen CO2. Dies entspricht in etwa der Menge der jährlichen Schadstoffemissionen von 12.000 BundesbürgerInnen. Im Vergleich zu einer durchschnittlichen Müllverbrennungsanlage spart das ECC mehr als 100.000 Tonnen schädlicher CO2-Abgase ein. Gegenüber der inzwischen unzulässigen Deponierung ist der Spareffekt sogar mehr als doppelt so hoch und beläuft sich auf rund 220.000 Tonnen CO2. Dies entspricht der gesamten jährlichen Emission von 18.000 BundesbürgerInnen.

Das ECC schont fossile Energieträger

Auch bei der Untersuchung weiterer umweltrelevanter Faktoren kommen die ForscherInnen des ifeu-Instituts zu positiven Ergebnissen. So verbraucht das ECC-System zum Beispiel deutlich weniger Energie als herkömmliche Müllverbrennungs- oder Deponieanlagen. Pro Tonne Sperrmüll werden mehr als zehn Gigajoule Primärenergie eingespart. Bei den Gewerbeabfällen ist der Einspareffekt sogar noch höher und beträgt hier pro Tonne mehr als zwölf Gigajoule. Dadurch mindert das ECC den Verbrauch fossiler Energieträger wie Kohle, Erdöl oder Erdgas.

Gut für Wasser, Böden und Luft

Außerdem verringert die zukunftsweisende Aufbereitung im EKOCityCenter die Versauerung von Wasser und Böden, indem es unerwünschte Nährstoffanreicherungen begrenzt. Auch die Luft wird geschützt, da das ECC-System die Feinstaubbelastung reduziert und das Krebsrisiko durch Luftschadstoffe deutlich verringert. Kohlekraft- und Zementwerke – die Endabnehmer des ECC – verbessern sukzessive ihre Filtertechniken. Dadurch wird sich der Quecksilberwert, der in der Studie erwähnt ist und leicht über dem von Müllverbrennungsanlagen liegt, künftig erheblich verringern.

Das Fazit ist positiv

Das Fazit der Studie lautet: Im Vergleich zu Müllverbrennungsanlagen und Deponien schneidet das mechanische Aufbereitungs- und Weiterverwertungskonzept des ECC insgesamt am besten ab.

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